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SRV

Zwei Siege bei der Kölner Juniorenregatta

Zwei Siege und viele weitere gute Platzierungen konnten Sportler des SRV bei der Kölner Juniorenregatta am Pfingstwochenende errudern.

Den Auftakt für den SRV machte der Vierer mit Steuermann. Die Mannschaft um Steuerfrau Lilli Rast und Maxime Wülfrath startete grandios und konnte sich schnell in Führung schieben. Gegen den Gegner aus Berlin, der bereits das Duell in Bremen für sich entscheiden konnte, baute die Mannschaft aus Köln und Leverkusen den Vorsprung bis zur Streckenhälfte auf fast eine Bootslänge aus, bevor der „Diesel“ aus Berlin richtig in Fahrt kam. Doch er kam, insbesondere die dritten 500m gingen an die Berliner, die 300m vor dem Ziel gleich und im Endspurt vorbei ziehen konnten. Trotzdem war es ein Auftakt nach Maß, gelang es den Rheinländern den Rückstand von Bremen zu halbieren, wir schauen gespannt nach Hamburg.', 'Im anschließenden Vierer ohne musste die zweite Hälfte des Rheinlandachters um Bélin Kouassi, Christopher Becerra und Petar Cetkovic mit Nikolai Gerken (Kölner RV) ein Rennen zum Vergessen verkraften. Es gibt Tage, da verliert man, es gibt Tage, da gewinnen die anderen, an diesem passierte beides. In zwei Wochen gibt es in Hamburg die nächste Chance.Bei den leichten Doppelzweiern tummeln sich traditionell viele Boote, die alle auf sehr hohem Niveau fahren. In Köln waren es 40, mitten drin Paul Rast und John Vranken. Die Rennen in Köln haben gezeigt wie hoch das Niveau ist. Die schnellsten leichten Zweier fahren Zeiten wie die schnellsten schweren Vierer, dieses Tempo konnten die beiden „sehr leichten“ nicht mitgehen, aber in einem harten Zweikampf konnten sie durch einen tollen Endspurt den zweiten Platz einfahren und damit das Ticket für das „kleine“ Finale am Sonntag lösen.Die anschließenden Einer von Hanna Jung und Lilli Rast liefen ebenfalls „nur“ befriedigend. Nach einem guten Start und sehr guten ersten 750m befand Hanna, dass es unerklärlicher Weise ein schlechter Tag sei um einer guten ersten Streckenhälfte eine zweite folgen zu lassen und ruderte gefällig aber unter ihren Möglichkeiten ins Ziel. Lilli Rast führte gegen die sehr starke Konkurrenz einen engagierten Kampf, der leider nicht belohnt wurde. So dass sie ihre Gegnerinnen nach ca. 600m ziehen lassen musste und einsam gegen die Uhr fuhr. Dabei bleiben fast immer ein paar Sekunden auf der Strecke, die am Sonntag unbedingt noch eingefahren werden sollten.Im letzten Rennblock des Tages gab es nochmal zwei Achterrennen mit SRV Beteiligung. Dabei hat der Junior B Achter von SRV, RTHC und KRV richtig verwachst. Verunsichert und irgendwie neben der Spur fuhr der Rheinland Achter, der bis dato noch kein Rennen verloren hatte an den Start. Nach soliden ersten Schlägen, bei denen man noch kurz die Nase vorne hatte beschränkten sich die Jungs demütig darauf den zuvor stark eingeschätzten Hamburgern bei Ihrer Siegesfahrt zuzuschauen und ließen auch die Gegner passieren, die sie noch in Bremen sicher kontrolliert hatten. Am Ende sprang nur ein enttäuschender vierter Platz raus. Die langen Gesichter sprachen Bände.Besser lief es für den Achter der Chefin. Der von Lilli Rast gesteuerte Junior A Achter konnte sich in einem fantastischen Endspurt gegen die Auswahl des Belgischen Ruderverbandes durchsetzten und den ersten Sieg für den SRV einfahren.Den Auftakt am Sonntag machten die leichten Doppelzweier. Gleich 43 Boote kämpften hier um die Medaillen. Im „kleinen Finale“, das nach den Ergebnissen vom Samstag gesetzt wurde konnten Paul und John abermals ihre Finisherqualitäten unter Beweis stellen und holten sich auf der Linie einen sehr guten zweiten Platz.Auch für die Einer lief es im zweiten Anlauf deutlich besser. Für Lilli ging es hier darum den Abstand nach vorne zu verkürzen, das gelang. Gleich um sechs Sekunden konnte sich Lilli dichter an ihre Gegnerinnen heran schieben. Hanna hatte mit ihrem Ergebnis vom Samstag gerade noch den Sprung ins „kleine“ Finale geschafft. Damit war jeder Platz außer dem letzten eine Verbesserung. Drei Sekunden fehlten am Vortag zur Dame vor ihr, der Platz sollte es auf jeden Fall werden. Wieder gelang ihr ein sehr guter Start, doch heute blieben die Zweifel aus und sie befand es war ein guter Tag um ein „richtiges“ Rennen zu fahren, mit dem besseren Ende für Hanna. Das höhere Tempo auf der Strecke konnte sie immer wieder mit geschickten Spurts kontern und mit einem glücklichen letzten Schlag konnte sie ihren Bug Zentimeter vor dem ihrer Gegnerin über die Linie schieben. Platz 10 am Ende des Tages.Blieb noch das Sorgenkind, der Achter. Der tauchte mittags überpünktlich und bestens gelaunt an der Strecke auf und begann sehr schnell und professionell mit den Vorbereitungen. Alles konnte heute passieren, sollen die anderen heute wieder ihre Show machen, aber wir schauen nicht hin, wir machen unsere war die Einstellung der Mannschaft und das war gut so. Beim Einfahren sah man bereits eine andere Mannschaft, cool, abgeklärt und selbstbewusst. Was dann folgte hat viele offene Münder zurück gelassen. Nach drei Schlägen war der Luftkasten vorne, nach 10 das halbe Schiff, nach 20 sechs Plätze und nach 250m war es eine Länge und ein bisschen Wasser… Die Mannschaft war nicht wieder zu erkennen, angefeuert von unzähligen Eltern, Großeltern, Freunden und Vereinskameraden, konnte das Team kompakt, dynamisch und mit unbändigem Willen in der schnellsten Zeit des Jahres den Sieg beim Heimspiel einfahren und alle Zweifel über die Qualitäten dieser Mannschaft ausräumen. Nachdem sie ihn bei den Siegen in Gent und Bremen noch verschont hatten wurden dann diesmal auch die Flugeigenschaften von Lenker Daniel Rokitta ausreichend getestet, nach einer schönen Parabel eröffnete der mit einem sanften „Platsch“ die Badesaison in Fühlingen.Für alle Regattaverrückten, in zwei Wochen geht es in Hamburg bei der Internationalen Junioren Regatta weiter, bevor die Junioren in fünf Wochen zur Deutschen Meisterschaft auf den Fühlinger See zurück kehren.

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